____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Nordrhein-Westfalen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Nordrhein-Westfalen (,cite-ref-8[A 1] LĂ€ndercode NW, gelĂ€ufige AbkĂŒrzung NRWcite-ref-9[8]) ist ein teilsouverĂ€ner Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland.cite-ref-10[9]cite-ref-11[10] Mit rund 18 Millionen Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Land Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist DĂŒsseldorf; die Stadt mit den meisten Einwohnern ist Köln. In Nordrhein-Westfalen befinden sich auch Bonn, ehemaliger Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland, heute Bundesstadt und Sitz von bedeutenden Behörden der Exekutive, sowie Aachen, Hauptresidenz Karls des GroĂen und von 936 bis ins 16. Jahrhundert Krönungsort der deutschen Könige. Nordrhein-Westfalen wird durch eine groĂe Anzahl von GroĂstĂ€dten sowie unterschiedliche lĂ€ndliche Regionen wie zum Beispiel den Niederrhein, das MĂŒnsterland, das Sauerland, das Bergische Land und die Eifel geprĂ€gt. Insgesamt gibt es 29 GroĂstĂ€dte in Nordrhein-Westfalen (siehe Liste der gröĂten StĂ€dte in Nordrhein-Westfalen), von denen fĂŒnf mehr als 500.000 Einwohner haben: Köln, DĂŒsseldorf, Dortmund, Essen und Duisburg. Weitere acht GroĂstĂ€dte in Nordrhein-Westfalen haben mehr als 250.000 Einwohner: Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, MĂŒnster, Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Aachen.
Nordrhein-Westfalen grenzt im Norden und Nordosten an Niedersachsen, im SĂŒdosten an Hessen, im SĂŒden an Rheinland-Pfalz und im Westen an die belgische Provinz LĂŒttich sowie an die niederlĂ€ndischen Provinzen Limburg, Gelderland und Overijssel. Mit einer FlĂ€che von rund 34.100 Quadratkilometern ist Nordrhein-Westfalen das viertgröĂte deutsche Land. 29 der 79 deutschen GroĂstĂ€dte liegen in seinem stark urbanisierten Gebiet. Die Metropolregion Rhein-Ruhr im Zentrum des Landes ist mit rund zehn Millionen Bewohnern einer der 30 gröĂten BallungsrĂ€ume der Welt und zentraler Teil der am stĂ€rksten verdichteten Region Europas, der âBlauen Bananeâ.
Den nördlichen Teil des Ballungsraums Rhein-Ruhr bildet das stark verstĂ€dterte Ruhrgebiet (vgl. Ruhrstadt) mit den Zentren Dortmund, Essen, Duisburg und Bochum. Dessen wirtschaftlicher Aufstieg basierte im frĂŒhen 19. Jahrhundert auf der Industrialisierung und der Montanindustrie, insbesondere dem Erz- und Kohlebergbau. Seit dem RĂŒckgang des Bergbaus ab den 1960er Jahren vollzieht sich dort ein bis heute andauernder Strukturwandel hin zu einer Dienstleistungs- und Technologiewirtschaft, der durch Projekte wie âRUHR.2010 â Kulturhauptstadt Europasâ begleitet wird. Mit einem Anteil von rund 22 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt ist Nordrhein-Westfalen das Land mit der höchsten Wirtschaftsleistung.
Das Land Nordrhein-Westfalen wurde 1946 von der britischen Besatzungsmacht aus der preuĂischen Provinz Westfalen und dem Nordteil der ebenfalls preuĂischen Rheinprovinz (Nordrhein) errichtet und 1947 um das Land Lippe erweitert.cite-ref-v46-3-1[3]cite-ref-12[11] Seit 1949 ist es ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Bis 1999 war Bonn alleiniger Regierungssitz der Bundesrepublik.cite-ref-13[12] Infolge des Hauptstadtbeschlusses behielten die Bundesministerien ihre Dienstsitze in Bonn, dem das Berlin/Bonn-Gesetz bedeutende Regierungsfunktionen als Bundesstadt garantiert.cite-ref-14[13] Heute ist Bonn der zweite Regierungssitz der Bundesrepublik und beherbergt zahlreiche Bundesbehörden und Nichtregierungsorganisationen. Als Deutschlandsitz der Vereinten Nationen (UN) weist die Bundesstadt Bonn mit einer Vielzahl von UN-Organisationen einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf.cite-ref-15[14]cite-ref-16[15]
Kulturell ist Nordrhein-Westfalen kein einheitlicher Raum; besonders zwischen dem Landesteil Rheinland einerseits und den Landesteilen Westfalen und Lippe andererseits bestehen deutliche Unterschiede, insbesondere im traditionellen Brauchtum. Das Land beherbergt eine Vielzahl von bedeutenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen.
Contents
âą Geschichte
⹠Bevölkerung
âą Demografie
âą Migration
âą Schulen
âą Wirtschaft
âą Verkehr
âą Architektur
âą Natur
âą Tourismus
âą Kulinarisches
âą Sport
âą Feiertage
âą Auszeichnungen
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Anmerkungen
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie und Klima
â
Hauptartikel
:
Geographie Nordrhein-Westfalens
Nordrhein-Westfalen liegt im Westen der Bundesrepublik Deutschland und grenzt im Uhrzeigersinn an Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Belgien und die Niederlande. Die Ausdehnung des Landes betrĂ€gt von SĂŒdwest bis Nordost rund 260 Kilometer. Der Norden des Landes liegt in der Norddeutschen Tiefebene und gliedert sich grob in die WestfĂ€lische Bucht, die von den FlĂŒssen Lippe, Ems und Ruhr durchflossen wird, und das Niederrheinische Tiefland beidseitig des Rheins, der der gröĂte Fluss des Landes (und zugleich Deutschlands) ist sowie dem WestfĂ€lischem Tiefland ganz im Norden nördlich der Mittelgebirgsschwelle, wo das Land an zwei Stellen bis relativ weit in die eigentliche Norddeutsche Tiefebene hineinragt. Dort, im âhohen Nordenâ liegt auch der NRW-Nordpunkt. Der tiefste Punkt liegt bei 9,2 m ĂŒ. NHN im Nordwesten des Landes. Die restlichen Gebiete des Landes haben Anteil an den deutschen Mittelgebirgsregionen. Das Weserbergland an der oberen Weser prĂ€gt den Osten des Landes. Die Gebirge des Rheinischen Schiefergebirges nehmen den SĂŒden ein. Das Rheinische Schiefergebirge gliedert sich grob in die linksrheinische Eifel im SĂŒdwesten und Bergisches Land sowie Sauerland östlich des Rheins. Der Langenberg im zum Sauerland zĂ€hlenden Rothaargebirge ist mit 843,2 m ĂŒ. NHN der höchste Berg des Landes. Der geographische Mittelpunkt des Landes liegt in Dortmund in der Aplerbecker Mark; im Selfkant liegt der westlichste Punkt Nordrhein-Westfalens und Deutschlands.cite-ref-geobasis-17-0[16]
Das Klima Nordrhein-Westfalens weist ausgeglichene Temperatur- und NiederschlagsgÀnge auf. Die mittleren Jahrestemperaturen betragen abhÀngig von der Höhenlage zwischen 5 °C und 10 °C. Die jÀhrlichen NiederschlÀge liegen zwischen 600 Millimeter im Tiefland und 1400 Millimeter in den Mittelgebirgen.
Geschichte
â
Hauptartikel
:
Geschichte Nordrhein-Westfalens
Kraft Besatzungsrechts grĂŒndete die Besatzungsmacht GroĂbritannien das Land Nordrhein-Westfalen am 23. August 1946 aus dem Nordteil der preuĂischen Rheinprovinz (Provinz Nordrhein) sowie der ebenfalls preuĂischen Provinz Westfalen.cite-ref-18[17] Die politische Vorbereitung dafĂŒr lief unter dem Codewort Operation Marriage.cite-ref-19[18] Nach der Eingliederung des jahrhundertelang selbststĂ€ndigen Landes Lippe im Jahr 1947cite-ref-20[19] war der heutige territoriale Zuschnitt erreicht.
Auf seinem Staatsgebiet ist Nordrhein-Westfalen in die Rechtsnachfolge des Freistaats PreuĂencite-ref-21[20] und des Landes Lippecite-ref-22[21]cite-ref-23[22] eingetreten. Im Gegensatz zu einigen anderen deutschen LĂ€ndern gab es fĂŒr Nordrhein-Westfalen als Ganzes keinen stark identitĂ€tsstiftenden VorgĂ€ngerstaat. Bei der StaatsgrĂŒndung Nordrhein-Westfalens stand auch nicht der Gedanke einer ZusammenfĂŒhrung homogener Gebiete, sondern der Wunsch der britischen Regierung im Vordergrund, das Ruhrgebiet und seine bedeutenden industriellen Ressourcen als Ganzes in ein Land einzubetten.
1949 grĂŒndete Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit anderen LĂ€ndern die Bundesrepublik Deutschland. GröĂte Herausforderungen in der Nachkriegszeit waren der Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes und der Aufbau eines demokratischen Staatswesens. Insbesondere als Folge des Niedergangs der Montanindustrie infolge von Kohle- und Stahlkrisen sowie des Trends zur Tertiarisierung entwickelte sich die Gestaltung des notwendigen Strukturwandels zu einem zentralen Thema der Landespolitik.
Von 1966 bis 1976 kam es zu einer kommunalen Gebietsreform, wodurch die Anzahl der kreisfreien StÀdte, kreisangehörigen Gemeinden und Kreise verringert wurde. Die Anzahl der Regierungsbezirke wurde von 6 auf 5 Bezirke verringert. Der ehemalige Regierungsbezirk Aachen wurde mit dem Regierungsbezirk Köln zum neuen Regierungsbezirk Köln zusammengelegt.
Politik und Verwaltung
â
Hauptartikel
:
Politisches System Nordrhein-Westfalens
Nordrhein-Westfalen ist gemÀà dem Grundgesetz fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen ein Land der Bundesrepublik Deutschland. GemÀà seiner Verfassung ist das Land nach den GrundsĂ€tzen eines republikanischen, sozialen und demokratischen Rechtsstaats organisiert. Die Legislative liegt maĂgeblich beim vom Wahlvolk fĂŒr die Dauer von fĂŒnf Jahren gewĂ€hlten Landtag. Elemente direkter Demokratie spielen in der Praxis kaum eine Rolle. Seit 2022 tragen CDU und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen die Landesregierung. Die Exekutive, welche parlamentsgebunden ist, wird vom MinisterprĂ€sidenten geleitet â seit dem 27. Oktober 2021 von Hendrik WĂŒst (CDU) (bis 2022 Kabinett WĂŒst I, seit 2022 Kabinett WĂŒst II). Die Landesverwaltung ist der Landesregierung nachgeordnet. Die Bezirksregierungen fĂŒr die Regierungsbezirke DĂŒsseldorf, Köln, MĂŒnster, Detmold und Arnsberg sind eine mittlere Ebene der Landesverwaltung. Die Landesverfassungsgerichtsbarkeit liegt beim Verfassungsgerichtshof fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen. Aufgrund seiner TeilsouverĂ€nitĂ€t kann Nordrhein-Westfalen als beschrĂ€nktes staatliches Völkerrechtssubjekt auf bestimmten Gebieten völkerrechtliche VertrĂ€ge abschlieĂen. Ăber den Bundesrat wirkt das Land an der bundesstaatlichen Gesetzgebung und an Angelegenheiten der EuropĂ€ischen Union mit. Bonn ist als Bundesstadt Sitz zahlreicher Einrichtungen des Bundes, auĂerdem Standort verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen.
Die StĂ€dte und Gemeinden des Landes haben das Recht zur kommunalen Selbstverwaltung und ĂŒbernehmen Aufgaben der Landesverwaltung im Auftrag des Landes oder im Wege der Organleihe. Auf kommunaler Ebene gliedert sich das Land Nordrhein-Westfalen in 30 Kreise und eine StĂ€dteregion. Die Kreise und die StĂ€dteregion umfassen 374 kreisangehörige (regionsangehörige) Gemeinden und StĂ€dte. Daneben bestehen in Nordrhein-Westfalen 22 kreisfreie StĂ€dte. Die Stadt Aachen ist sowohl kreisfrei als auch Teil der StĂ€dteregion Aachen. Insgesamt gliedert sich das Land damit in 396 Gemeinden. Das Land hat 29 GroĂstĂ€dte. Besondere Bedeutung im kulturellen und sozialen Bereich sowie fĂŒr weitere Aufgaben der Kommunalverwaltung haben die beiden LandschaftsverbĂ€nde in Nordrhein-Westfalen sowie weitere KommunalverbĂ€nde wie etwa der Regionalverband Ruhr oder der Landesverband Lippe. Nachfolgend die Gliederung des Landes in Regierungsbezirke und zugehörige Kreise und kreisfreie StĂ€dte (kreisfreie StĂ€dte kursiv):
| Regierungs- bezirk | Kreise, StĂ€dteregionen und kreisfreie StĂ€dte | Einwohner | FlĂ€che (kmÂČ) | Bevölkerungsdichte (Einwohner je kmÂČ) |
|---|---|---|---|---|
| Arnsberg | Bochum , Dortmund , Ennepe-Ruhr-Kreis , Hagen , Hamm , Herne , Hochsauerlandkreis , MĂ€rkischer Kreis , Olpe , Siegen-Wittgenstein , Soest , Unna | 3.597.297 | 8011 | 449 |
| Detmold | Bielefeld , GĂŒtersloh , Herford , Höxter , Lippe , Minden-LĂŒbbecke , Paderborn | 2.057.996 | 6525 | 315 |
| DĂŒsseldorf | Duisburg , DĂŒsseldorf , Essen , Kleve , Krefeld , Mettmann , Mönchengladbach , MĂŒlheim an der Ruhr , Oberhausen , Remscheid , Rhein-Kreis Neuss , Solingen , Viersen , Wesel , Wuppertal | 5.173.623 | 5292 | 978 |
| Köln | Aachen (StĂ€dteregion) , Bonn , DĂŒren , Euskirchen , Heinsberg , Köln , Leverkusen , Oberbergischer Kreis , Rhein-Erft-Kreis , Rhein-Sieg-Kreis , Rheinisch-Bergischer Kreis | 4.422.371 | 7364 | 601 |
| MĂŒnster | Borken , Bottrop , Coesfeld , Gelsenkirchen , MĂŒnster , Recklinghausen , Steinfurt , Warendorf | 2.614.229 | 6917 | 378 |
Siehe auch
:
Liste der Kreise und kreisfreien StÀdte in Nordrhein-Westfalen
Bevölkerung
Demografie
| Stadt | Einwohner 31.12.2024 | Bild |
|---|---|---|
| Köln | 1.024.621 | |
| DĂŒsseldorf , Landeshauptstadt | 0. 618.685 | |
| Dortmund | 0. 603.462 | |
| Essen | 0. 574.682 | |
| Duisburg | 0. 502.270 | |
| â mehr | â mehr | â mehr |
Das Land Nordrhein-Westfalen hat 18.034.454 (Stand 31. Dezember 2024) Einwohner und ist damit das bevölkerungsreichste deutsche Land. Zugleich ist das Gebiet mit einer Bevölkerungsdichte von 529 Einwohnern pro Quadratkilometer unter den FlĂ€chenlĂ€ndern das mit Abstand am dichtesten besiedelte Land. Die Bevölkerung ist dabei jedoch recht ungleich verteilt. Eher dĂŒnn besiedelt sind das MĂŒnsterland, das Tecklenburger Land, die eher bergigen Regionen im SĂŒden des Landes sowie Teile Ostwestfalen-Lippes. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist mit rund zehn Millionen Einwohnern eine der am dichtesten besiedelten und bevölkerungsreichsten Regionen Europas.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1930 | 11.407.000 |
| 1940 | 12.059.000 |
| 1950 | 12.926.000 |
| 1955 | 14.442.000 |
| 1960 | 15.694.000 |
| 1965 | 16.619.450 |
| 1970 | 17.033.651 |
| 1975 | 17.129.200 |
| 1980 | 17.057.488 |
| 1985 | 16.674.001 |
| 1990 | 17.349.651 |
| 1995 | 17.893.045 |
| 2000 | 18.009.865 |
| 2001 | 18.052.092 |
| 2002 | 18.076.355 |
| 2003 | 18.079.686 |
| 2004 | 18.075.352 |
| 2005 | 18.058.105 |
| 2006 | 18.028.745 |
| 2007 | 17.996.621 |
| 2008 | 17.933.064 |
| 2009 | 17.872.763 |
| 2010 | 17.845.154 |
| 2011 | 17.841.956 |
| 2012 | 17.848.113 |
| 2013 | 17.571.856 |
| 2014 | 17.638.098 |
| 2015 | 17.865.516 |
| 2016 | 17.890.100 |
| 2017 | 17.912.134 |
| 2018 | 17.932.651 |
| 2019 | 17.947.221 |
| 2020 | 17.925.570 |
| 2021 | 17.924.591 |
| 2022 | folgt |
| 2023 | 18.190.422 |
2006 betrĂ€gt der Anteil der ĂŒber 65-JĂ€hrigen rund 19,7 Prozent (1950: 8,8 Prozent). Der Anteil der unter 15-JĂ€hrigen betrĂ€gt 2006 noch 14,7 Prozent (1950: 22,6 Prozent).cite-ref-27[26]
2006 gab es im Land rund 8,5 Millionen Haushalte. Die durchschnittliche HaushaltsgröĂe betrĂ€gt demnach 2,12 Personen. In 37 Prozent dieser Haushalte wohnt allerdings nur eine Person. Noch 1950 betrug die durchschnittliche HaushaltsgröĂe ĂŒber 3 Personen. Der Anteil der Einpersonenhaushalte betrug 1950 nur 16,9 Prozent.cite-ref-28[27] Der Anteil der Alleinstehenden ist noch höher als der Anteil der Einpersonenhaushalte. 2006 waren rund 39 Prozent der Bevölkerung alleinstehend. In einer âklassischenâ Paarbeziehung mit Kindern leben nur rund ein Viertel der Nordrhein-Westfalen.cite-ref-29[28]
2006 hatte Nordrhein-Westfalen mit 1,36 Kindern je Frau die dritthöchste FertilitĂ€tsrate unter den LĂ€ndern Deutschlands. 2007 stieg dieser Wert auf 1,39. Jedoch gibt es starke regionale Unterschiede. Vergleichsweise hohe Werte von ĂŒber 1,5 finden sich im Norden und Osten des Landes. Den Spitzenplatz nimmt der Kreis Lippe mit 1,61 (2007) ein. Niedrige Werte finden sich im Ruhrgebiet, z. B. Bochum mit 1,15 oder Dortmund mit 1,33. Den höchsten Wert im Ruhrgebiet hat Duisburg mit 1,45. Remscheid ist die kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen mit der höchsten FertilitĂ€tsrate, 1,56. Sehr niedrige Werte weisen die Landeshauptstadt DĂŒsseldorf mit 1,29 und die bevölkerungsreichste Stadt Köln mit 1,26 auf.cite-ref-30[29] Bis 2017 war die Kinderzahl in Nordrhein-Westfalen auf 1,60 pro Frau gestiegen.cite-ref-31[30]
Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Zeitraum 2015/17 bei 78,1 Jahren fĂŒr MĂ€nner und bei 82,7 Jahren fĂŒr Frauen. Die MĂ€nner belegen damit unter den deutschen BundeslĂ€ndern Rang 7, wĂ€hrend Frauen Rang 13 belegen.cite-ref-32[31] Regional hatten 2013/15 MĂŒnster (Erwartung der Gesamtbevölkerung: 82,43 Jahre), Bonn (82,23) und Rheinisch-Bergischer Kreis (81,81) die höchste, sowie Oberhausen (78,86), Herne (78,62) und Gelsenkirchen (78,49) die niedrigste Lebenserwartung.cite-ref-33[32]
Migration
| Rang | Staatsangehörigkeit | Insgesamt | MÀnnlich | Weiblich |
|---|---|---|---|---|
| 0 1 | Turkei TĂŒrkei | 492.460 | 252.690 | 239.770 |
| 0 2 | Syrien Syrien | 286.035 | 167.210 | 118.825 |
| 0 3 | Ukraine Ukraine | 251.195 | 98.480 | 152.715 |
| 0 4 | Polen Polen | 222.360 | 115.480 | 106.875 |
| 0 5 | RumÀnien RumÀnien | 168.710 | 94.920 | 73.790 |
| 0 6 | Italien Italien | 141.135 | 81.035 | 60.100 |
| 0 7 | Bulgarien Bulgarien | 106.165 | 55.940 | 50.225 |
| 0 8 | Griechenland Griechenland | 98.225 | 52.385 | 45.840 |
| 0 9 | Irak Irak | 94.420 | 52.105 | 42.320 |
| 10 | Serbien Serbien | 79.165 | 35.045 | 35.150 |
| 11 | Afghanistan Afghanistan | 69.335 | 43.450 | 25.885 |
| 12 | Niederlande Niederlande | 68.760 | 38.040 | 30.720 |
| 13 | Kosovo Kosovo | 68.570 | 36.230 | 32.340 |
| 14 | Russland Russland | 59.070 | 22.590 | 36.480 |
| 15 | Spanien Spanien | 58.010 | 30.640 | 27.370 |
2022 betrug der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund (registrierte Einwohner mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit oder auĂerhalb Deutschlands geborene und seit 1950 zugewanderte Personen sowie deren Kinder) 33,5 Prozent.cite-ref-35[34] Der Anteil der AuslĂ€nder (registrierte Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) an der Gesamtbevölkerung betrug am 31. Dezember 2022 13,8 Prozent.cite-ref-36[35] 2021 sprachen 29,0 Prozent der Kinder in Kindertageseinrichtungen (3â6 Jahre alt) in der Familie vorrangig nicht Deutsch.cite-ref-37[36]cite-ref-38[37]
Bevölkerungsprognose
Verschiedenen Prognosen zufolge wird die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens in den kommenden Jahrzehnten deutlich schrumpfen. Die Bevölkerungsvorausberechnung der Statistikbehörde des Landes sagt eine Gesamtbevölkerung von nur noch 16,16 Millionen fĂŒr das Jahr 2050 voraus. Der Anteil der ĂŒber 65-JĂ€hrigen an der Gesamtbevölkerung wird der Prognose nach bis 2050 auf fast 30 Prozent steigen.cite-ref-39[38] Das Statistische Bundesamt Deutschland (Destatis) prognostiziert fĂŒr NRW einen BevölkerungsrĂŒckgang von etwa einer Million Menschen alle 20 Jahre.cite-ref-destatis-40-0[39] Die Bertelsmann Stiftung hat im Jahr 2011 die Prognose âWegweiser Kommuneâ veröffentlicht. Bis 2030 wird ein BevölkerungsrĂŒckgang um ca. eine Million Einwohner prognostiziert.cite-ref-bertelsmann2011-41-0[40]
Lt. der Prognose von IT.NRW aus 3/2016 geht der BevölkerungsrĂŒckgang einher mit dem RĂŒckgang der Erwerbspersonen fĂŒr den Zeitraum 2014 bis 2040. Man rechnet mit einem RĂŒckgang um rd. 7,9 % oder 693.000 Erwerbspersonen (bei den MĂ€nnern um 5,2 % oder 248.000 von 4.739.000 auf 4.491.000 bzw. bei den Frauen um 11,1 % oder 445.000 von 4.013.000 auf 3.568.000).
Die Ergebnisse dieser Bevölkerungsprognosen fassen folgende Tabellen zusammen:
Mitte 2019 stellte das Statistische Landesamt eine neue Modellrechnung vor. Danach wird Nordrhein-Westfalen im Jahr 2040 voraussichtlich 18,08 Millionen Einwohner haben und damit schneller wachsen als bislang angenommen. Demnach wĂ€chst die Bevölkerung bis 2040 um 0,9 Prozent an. Die Bevölkerungszahl entwickelt sich voraussichtlich regional sehr unterschiedlich. WĂ€hrend die Einwohnerzahl im Rheinland mit seinen Agglomerationen vom Niederrhein bis Bonn erkennbar anwĂ€chst, geht sie in strukturschwĂ€cheren Regionen wie dem Sauerland, Siegerland und weiten Teilen des Ruhrgebiets zurĂŒck.cite-ref-43[42]
Identifikation und kulturelle IdentitÀt
Nordrhein-Westfalen ist manchmal âBindestrich-Landâ genannt worden, weil es unter dem maĂgeblichen Einfluss der Besatzungsmacht Vereinigtes Königreich in den Jahren 1946 und 1947 aus drei historisch unterschiedlichen Landesteilen gebildet wurde und seither keine starke Identifikation mit dem Land entstanden ist.cite-ref-44[43] Kulturelle Ăberlegungen traten bei der StaatsgrĂŒndung hinter geopolitischen und wirtschaftlichen Ăberlegungen, das Ruhrgebietcite-ref-45[A 2] als Ganzes einzubetten, zurĂŒck. Wirtschaftlich waren die RĂ€ume des Landes bereits frĂŒh, teilweise eng, miteinander verflochten.
Die Bewohner der drei Landesteile Westfalen, Lippe und Rheinland haben seit 1946 eine gewisse Identifikation mit dem Land entwickelt. Besonders seit den 1980er Jahren war ein Durchbruch zu einer deutlichen LandesidentitĂ€t zu beobachten.cite-ref-46[44]cite-ref-47[45] Allerdings tritt dieses Bewusstsein hĂ€ufig noch gegenĂŒber dem Bewusstsein einer Zugehörigkeit zu einem Landesteil Nordrhein-Westfalens zurĂŒck. Trennend wirken vor allem historische, kulturelle und sprachliche Unterschiede zwischen dem Rheinland und Westfalen-Lippe. GroĂe Teile von Westfalen-Lippe, vor allem im Norden und Osten, fĂŒhlen sich kulturrĂ€umlich und historisch den angrenzenden Regionen Niedersachsens verbunden.cite-ref-48[A 3] Aber auch innerhalb der anderen Regionen Nordrhein-Westfalens sind weitere ausgeprĂ€gte RegionalidentitĂ€ten vorhanden, die sich oftmals auf die in Mittelalter und Neuzeit gebildeten Territorien, ihre HerrscherhĂ€user und die damit einhergehenden konfessionellen Bindungen zurĂŒckfĂŒhren lassen. Die heute 285 kmcite-ref-geobasis-17-1[16] lange rheinisch-westfĂ€lische Binnengrenze zwischen den ehemaligen preuĂischen Provinzen innerhalb des heutigen Landes wird ĂŒber die preuĂische Zeit hinweg als uralte Kulturgrenze angesehen, die sich bis auf die frĂ€nkisch-sĂ€chsische Stammesgrenze des 8. Jahrhunderts zurĂŒckverfolgen lĂ€sst. Das Regionalbewusstsein der Lipper speist sich vor allem aus seiner langen EigenstĂ€ndigkeit, denn kulturrĂ€umlich ist das Lipperland kaum vom restlichen Westfalen, insbesondere dem angrenzenden Minden-Ravensberg abzugrenzen. Die IdentitĂ€t der RheinlĂ€nder greift in ihrem Vorstellungsraum ebenfalls ĂŒber die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus und bezieht sich entlang des Rheins meist auf einen historischen Kulturraum, der in etwa der ehemaligen Rheinprovinz entspricht, also auch Teile des heutigen Rheinland-Pfalz und Randgebiete Ostbelgiens einbezieht (â Rheinlande). Kennzeichnend fĂŒr das Selbstbild der RheinlĂ€nder ist ferner ihr Bewusstsein fĂŒr die Verflechtung mit und die Nachbarschaft zu Westeuropa.cite-ref-49[46]cite-ref-50[47]
WĂ€hrend im 19. Jahrhundert einzelne Territorien auf dem Gebiet des spĂ€teren Nordrhein-Westfalen (etwa das Herzogtum Kleve,cite-ref-51[A 4] die Grafschaft Mark und Minden-Ravensberg) bereits seit Jahrhunderten mit Brandenburg-PreuĂen verbunden waren, pflegten viele Bewohner (insbesondere der sĂ€kularisierten, ehemaligen geistlichen Territorien wie Kurköln und die Hochstifte MĂŒnster und Paderborn) als âMusspreuĂenâ ein weitgehend distanziertes VerhĂ€ltnis zum preuĂischen Staat. Zum Ausdruck kam dies etwa wĂ€hrend der Kölner Wirren, die 1837 in der Verhaftung des Kölner Erzbischofs Clemens August Droste zu Vischering gipfelten und die die Entstehung eines politischen Katholizismus im Rheinland und in Westfalen förderten, des Weiteren im Köln-DĂŒsseldorfer VerbrĂŒderungsfest im Sommer des Jahres 1843, als rheinische BĂŒrger sich fĂŒr die Beibehaltung ihres Rheinischen Rechts engagierten. Die Kluft vergröĂerte sich fĂŒr viele durch das Scheitern der MĂ€rzrevolution und durch den Kulturkampf, die repressiven MaĂnahmen gegen die Bindung vieler RheinlĂ€nder und Westfalen an die römisch-katholische Kirche und an den Ultramontanismus. Durch die GegensĂ€tze des im âfernen Berlinâ zentral gesteuerten preuĂischen Staats wurde die rheinische und westfĂ€lische IdentitĂ€tsentwicklung gefördert. GroĂen Einfluss hatte ferner, dass PreuĂen die RheinlĂ€nder, die bis dahin auf verschiedene Herrschaftsgebiete verteilt gewesen waren, nicht nur in der Rheinprovinz vereinigte, sondern auch die fĂŒr das rheinische Selbstbild prĂ€gende Rheinromantik förderte, vor allem im Bereich Mittelrhein.cite-ref-52[48]cite-ref-53[49] Entsprechendes lĂ€sst sich ĂŒber die Westfalen sagen, die ebenfalls im 19. Jahrhundert durch PreuĂen in der Provinz Westfalen vereinigt wurden.
Bei den Landesbewohnern mit auslĂ€ndischer Migrationsgeschichte, deren Anteil gerade in den verstĂ€dterten und industrialisierten Regionen nicht gering ist, kommt als identitĂ€tsbildender Faktor zur Geltung, dass ihre Kultur und IdentitĂ€t durch die Lebenswelt ihrer Herkunftskulturen mitgeprĂ€gt wird,cite-ref-54[50] etwa bei sogenannten Ruhrpolen, Aussiedlern und SpĂ€taussiedlern, TĂŒrkeistĂ€mmigen und ihren Nachfahren. Nicht gering ist zudem der Anteil jener Landesbewohner, die aus anderen BundeslĂ€ndern oder als Heimatvertriebene zugezogen sind und so eine in anderen deutschen oder vormals deutschen Landstrichen vorgeprĂ€gte IdentitĂ€t âmitgebrachtâ haben. Das Merkmal der Mischung und Aufnahme verschiedener Menschen, Kulturen und Traditionen im Rheinland hatte den Schriftsteller Carl Zuckmayer 1946 â also schon lange vor der Arbeitsmigration der Gastarbeiter â zu seiner Metapher vom Rhein als der âVölkermĂŒhle Europasâ gefĂŒhrt.cite-ref-55[A 5]
Die alten GegensĂ€tze zwischen den Landesteilen verblassen nur langsam. Die beiden LandschaftsverbĂ€nde fĂŒr Westfalen-Lippe und das Rheinland sind mit der regionalen Kulturpflege beauftragt und institutionalisieren gewissermaĂen so die kulturrĂ€umliche Trennung des Landes. Mit Ostwestfalen-Lippe und insbesondere dem industriekulturell geprĂ€gten Ruhrgebiet sind aber mittlerweile auch landesteilĂŒbergreifende und neue identitĂ€tsstiftende Regionen entstanden. Durch den Prozess der europĂ€ischen Integration hat sich auĂerdem als eine weitere IdentitĂ€tsebene â oberhalb des vorherrschenden Selbstbildes der Nordrhein-Westfalen als Deutsche â eine europĂ€ische IdentitĂ€t stĂ€rker ausgeprĂ€gt.
Ăber 70 Jahre nach der GrĂŒndung Nordrhein-Westfalens ist insgesamt festzustellen, dass das Landesbewusstsein, gefördert durch Veröffentlichungen, Veranstaltungen (z. B. durch den Nordrhein-Westfalen-Tag), Auszeichnungen, Hoheitszeichen und Staatssymbole, Museen mit landesspezifischen Themen, den Bau und die PrĂ€senz reprĂ€sentativer staatlicher GebĂ€ude sowie durch Institutionen wie z. B. den Westdeutschen Rundfunk (WDR), sich entwickelt hat und dass die IdentitĂ€t der Landesbewohner sich rĂ€umlich zunehmend an den Landesgrenzen orientiert. In unterschiedlicher Weise und IntensitĂ€t haben die jeweiligen MinisterprĂ€sidenten und Landesregierungen die nordrhein-westfĂ€lische IdentitĂ€t der Landesbewohner zu fördern und zu nutzen versucht, etwa Franz Meyers (GrĂŒndung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen),cite-ref-56[51] Johannes Rau (Wahlslogan Wir in NRW, spĂ€ter Name eines Blogs) und JĂŒrgen RĂŒttgers (Slogan Wir im Westen, spĂ€ter Stiftung des Nordrhein-Westfalen-Tagescite-ref-57[52]). Von einem besonders starken allgemeinen Landesbewusstsein ist gleichwohl noch nicht zu sprechen.cite-ref-58[53]cite-ref-59[54] Durch ein Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, das zum 75. LandesjubilĂ€um im Jahr 2021 im Mannesmann-Haus im Regierungsviertel DĂŒsseldorfs eine erste Ausstellung zeigte, will das Land Nordrhein-Westfalen seine Entwicklung bis in die Gegenwart vermitteln und dazu einladen, sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes auseinanderzusetzen. Damit sollen auch ein Staatsbewusstsein und eine selbstbewusste LandesidentitĂ€t gefördert werden.cite-ref-60[55] AnlĂ€sslich des 60. Jahrestages der LandesgrĂŒndung schenkte der WDR dem Land das Landeslied Lied fĂŒr NRW, welches als inoffizielle Landeshymne gilt.
Toleranz im bundesweiten Vergleich
In der âMitte-Studieâ von 2015 wurde die Zustimmung zu auslĂ€nderfeindlichen Aussagen in einzelnen deutschen BundeslĂ€ndern untersucht. 78,8 % der Nordrhein-Westfalen lehnten auslĂ€nderfeindliche Aussagen ab. Dies war die höchste Ablehnungsrate fĂŒr auslĂ€nderfeindliche Aussagen in einem FlĂ€chenland (Bundesdurchschnitt: 75,7 %).cite-ref-61[56]
Lebenszufriedenheit im bundesweiten Vergleich
Im seit 2011 erhobenen GlĂŒcksatlas belegen die Einwohner des Bundeslandes regelmĂ€Ăig einen der oberen PlĂ€tze. 2022 belegt das Land Nordrhein-Westfalen den dritten Platz unter den 16 BundeslĂ€ndern. Im Durchschnitt bewerteten die Einwohner hier ihre Lebenszufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 mit dem Wert 6,98 (Bundesdurchschnitt: 6,68).cite-ref-62[57] Hohe Werte erreichten vor allem das MĂŒnsterland und Westfalen.cite-ref-63[58]
Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften
â
Hauptartikel
:
Religionen in Nordrhein-Westfalen
Ende 2023 hatte Nordrhein-Westfalen 18.190.422 Einwohner. Davon waren 32,7 % Mitglieder der katholischen Kirche, 20,8 % der evangelischen Kirche und 46,5 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.cite-ref-64[59] Ende 2022 waren 33,8 % der Einwohner Mitglieder der katholischen Kirche, 21,5 % der evangelischen Kirche, 44,6 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.cite-ref-65[60]
In Nordrhein-Westfalen gab es im ersten Halbjahr 2025 79.000 Kirchenaustritte.cite-ref-66[61] Im Jahr 2024 kehrten 160.469 Einwohner von NRW (rund 1 % der Gesamtbevölkerung) den Kirchen den RĂŒcken.cite-ref-67[62] 2023 traten 197.012 Einwohner aus den Kirchen aus, 2022 waren es 223.509 Austritte und im Jahr 2021 155.322.cite-ref-68[63]
Die gröĂte nichtchristliche Bevölkerungsgruppe (Stand 2011) mit einem religiösen Bekenntnis waren Muslime mit ca. acht Prozent der Bevölkerung,cite-ref-69[64] die ĂŒberwiegend der sunnitischen Glaubensrichtung des Islams angehören.
Dialekte und Sprachen
â
Hauptartikel
:
Dialekte und Sprachen in Nordrhein-Westfalen
Umgangs- und Amtssprache ist Deutsch. Die Dialekte und Sprachen in Nordrhein-Westfalen variieren wegen der kulturrĂ€umlichen Uneinheitlichkeit des Landesgebiets. Im rheinischen Landesteil finden sich ĂŒberwiegend rheinische Regiolekte, in Westfalen und Lippe vor allem westfĂ€lische Regiolekte des Hochdeutschen, die ihre Wurzeln in westfĂ€lischen Dialekten des Niederdeutschen haben. Das unter dem Einfluss von Immigration entstandene Ruhrdeutsch ist ein Beispiel fĂŒr einen Regiolekt. Durch Sprachunterricht und Einwanderung hat sich die Mehrsprachigkeit der Bewohner im Laufe der letzten Jahrzehnte betrĂ€chtlich erhöht. Die Aussprache lautet auf niederdeutsch Noordrhien-Westfalencite-ref-70[A 6]
Persönlichkeiten
â
Hauptartikel
:
Liste von Persönlichkeiten Nordrhein-Westfalens
Nordrhein-Westfalen bzw. das Gebiet des heutigen Landes hat zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht. Mit an der Spitze internationaler Bekanntheit dĂŒrften der Komponist Ludwig van Beethoven, der Maler Peter Paul Rubens und der Rennfahrer Michael Schumacher stehen. Allein fĂŒnf BundesprĂ€sidenten wurden im spĂ€teren Nordrhein-Westfalen geboren: Gustav Heinemann, Heinrich LĂŒbke, Johannes Rau, Walter Scheel, Frank-Walter Steinmeier. Mit Konrad Adenauer, Gerhard Schröder und Friedrich Merz stammen auch drei Bundeskanzler aus Nordrhein-Westfalen. Bekannte weitere Persönlichkeiten sind Otto III., Friedrich Engels, Joseph Beuys, Heinrich Böll, Annette von Droste-HĂŒlshoff, Heinrich Heine, Wilhelm Conrad Röntgen und Alfred Krupp.
Bildung und Forschung
â
Hauptartikel
:
Bildung und Forschung in Nordrhein-Westfalen
Schulen
Das nordrhein-westfĂ€lische Schulsystem sieht nach einer vierjĂ€hrigen Regelzeit auf der Grundschule den Besuch einer der weiterfĂŒhrenden Schulformen Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule oder Sekundarschule vor. Höchste schulische AbschlussprĂŒfung ist die Allgemeine Hochschulreife, die in der Regel nach dreijĂ€hrigem Absolvieren der gymnasialen Oberstufe auf einer weiterfĂŒhrenden Schule als Zentralabitur abgelegt wird.
Anzahl der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nach Schulformen
Liste der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nach Schulformen
| Schulform | Anzahl der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler | Anteil an der Gesamtzahl der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler |
|---|---|---|
| Grundschule | 708140 | 28,35 % |
| Hauptschule | 48254 | 1,93 % |
| Volksschule | 200 | 0,01 % |
| Förderschule | 84073 | 3,37 % |
| Realschule | 198836 | 7,96 % |
| Primus (Schulversuch) | 2968 | 0,12 % |
| Sekundarschule | 53551 | 2,14 % |
| Gesamtschule | 354211 | 14,18 % |
| Waldorfschule | 16554 | 0,66 % |
| Hiberniaschule | 1030 | 0,04 % |
| Freie Waldorfförderschule | 1567 | 0,06 % |
| Gymnasium | 505982 | 20,25 % |
| Weiterbildungskolleg | 14102 | 0,56 % |
| Berufskolleg | 500810 | 20,05 % |
| Klinikschule | 2461 | 0,10 % |
| Förderschule im Bereich der Realschule | 151 | 0,01 % |
| Förderschule im Bereich des Gymnasiums | 252 | 0,01 % |
| Förderschule im Bereich des Berufskollegs | 5020 | 0,20 % |
| Gesamtzahl: | 2498162 | 100,00 % |
Ăffentliche Schulen besuchen 2.291.698 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler (91,74 %), private Schulen besuchen 206.464 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler (8,26 %).
Investitionen in SchĂŒlerinnen und SchĂŒler
Nordrhein-Westfalen gibt im Vergleich mit den anderen BundeslĂ€ndern seit 2010 (mit Ausnahme des Jahres 2015) je SchĂŒler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen am wenigsten fĂŒr Bildung aus.cite-ref-71[65]
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Insgesamt hat das Land 14 UniversitĂ€ten und 16 Fachhochschulen, sieben staatliche Kunst- und Musikhochschulen, 26 anerkannte private und kirchliche Hochschulen sowie fĂŒnf Verwaltungshochschulen. An den nordrhein-westfĂ€lischen Hochschulen waren im Wintersemester 2020/2021 rund 770.000 Studenten eingeschrieben, davon 98.000 im Erstsemester.cite-ref-72[66]
In den 1950er Jahren gab es in Nordrhein-Westfalen nur wenige UniversitĂ€ten, darunter die UniversitĂ€t MĂŒnster, die UniversitĂ€t zu Köln und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t Bonn. Seit den 1960er Jahren wurden vermehrt neue Hochschulen gegrĂŒndet. Die UniversitĂ€ten in Bochum, Duisburg/Essen, Hagen, Köln und UniversitĂ€t MĂŒnster sowie die RWTH Aachen sind die UniversitĂ€ten mit den gröĂten Studierendenzahlen des Landes und gehören zu den zehn gröĂten UniversitĂ€ten in Deutschland.
Zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen zĂ€hlen das Forschungszentrum JĂŒlich, Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft.
Wirtschaft und Verkehr
Wirtschaft
â
Hauptartikel
:
Wirtschaft Nordrhein-Westfalens
Land von Kohle und Stahl war in den 1950er und 1960er Jahren eine durchaus treffende Selbst- und Fremdbeschreibung fĂŒr Nordrhein-Westfalen. Der montanindustriell geprĂ€gte Raum an Rhein und Ruhr war eine der wichtigsten Industrieregionen Europas und trug zum Wiederaufbau und zum Wirtschaftswunder nicht nur im Land, sondern in der gesamten Bundesrepublik entscheidend bei. Seine Zukunft war nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der Ruhrfrage zunĂ€chst international politisch umstritten gewesen. Ăber das Ruhrstatut und den Schuman-Plan wurde ab Ende der 1940er Jahre der Weg hin zu einer europĂ€ischen Vergemeinschaftung des Montansektors in Gestalt der EuropĂ€ischen Gemeinschaft fĂŒr Kohle und Stahl beschritten. SpĂ€testens seit den 1960er Jahren machte sich die starke Ausrichtung des Ruhrgebiets auf die Montanindustrie dann als Monostruktur negativ bemerkbar. Immer wiederkehrende Stahl- und Kohlekrisen lieĂen den montanindustriellen Sektor immer mehr zusammenschmelzen. Dagegen erlebten im produzierenden Sektor die Unternehmen jenseits des Ruhrgebiets, insbesondere im Maschinenbau sowie in der metall- und eisenverarbeitenden Industrie, einen erheblichen Aufschwung. Der Strukturwandel fiel in Nordrhein-Westfalen regional sehr unterschiedlich aus. WĂ€hrend immer noch Teile des alten Reviers hohe Arbeitslosenzahlen aufweisen, hat sich ein Strukturwandel von der ĂŒberwiegend industriell geprĂ€gten Gesellschaft zur Wissensgesellschaft vollzogen.
Nordrhein-Westfalen war mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 711,419 Milliarden Euro im Jahr 2019 das wirtschaftsstĂ€rkste Land Deutschlands und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt. Bei der Betrachtung des Bruttoinlandsprodukts pro Einwohner liegt Nordrhein-Westfalen im Mittelfeld der LĂ€nder Westdeutschlands.cite-ref-73[67] Die Arbeitslosenquote betrĂ€gt 7,5 % (Dezember 2024)cite-ref-74[68]. Dieser Wert liegt ĂŒber der bundesdeutschen und deutlich ĂŒber der westdeutschen Arbeitslosenquote. Die nordrhein-westfĂ€lische Arbeitslosenquote ist die höchste aller westdeutschen FlĂ€chenlĂ€nder.cite-ref-75[69] Im Zeitraum von 2005 bis 2019 stieg unter allen BundeslĂ€ndern in Nordrhein-Westfalen die ArmutsgefĂ€hrdungsquote am stĂ€rksten, nĂ€mlich von 14,4 auf 18,5 %.cite-ref-76[70]
Nach Erhebungen des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Fortune haben vier der hundert umsatzstĂ€rksten Unternehmen der Welt ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen.cite-ref-77[71] Einer Erhebung des Wirtschaftsblattes zufolge waren 2009 in Nordrhein-Westfalen die zehn umsatzstĂ€rksten Unternehmen E.ON (Versorger), Metro (Einzelhandel), Deutsche Telekom (Telekommunikation), Aldi Nord und Aldi SĂŒd (Einzelhandel), Rewe (Einzelhandel), RWE (Versorger), Deutsche Post AG (Logistik und Transport), Thyssenkrupp (Maschinen- und Anlagenbau), Deutsche BP (Versorger) und die Bayer AG (Pharma und Chemie).cite-ref-wirtschaftsblattranking-78-0[72] Deutschlandweit kann das Land mit rund 135 Milliarden Euro (rund 29 Prozent aller Direktinvestitionen in Deutschland, beide Stand Ende 2009) die höchsten auslĂ€ndischen Direktinvestitionen aller deutschen LĂ€nder verbuchen.cite-ref-79[73]
| Jahr | Arbeitslosenquote in % |
|---|---|
| 2000 | 9,2 |
| 2001 | 8,8 |
| 2002 | 9,2 |
| 2003 | 10,0 |
| 2004 | 10,2 |
| 2005 | 12,0 |
| 2006 | 11,4 |
| 2007 | 9,5 |
| 2008 | 8,5 |
| 2009 | 8,9 |
| 2010 | 8,7 |
| 2011 | 8,1 |
| 2012 | 8,1 |
| 2013 | 8,3 |
| 2014 | 8,2 |
| 2015 | 8,0 |
| 2016 | 7,7 |
| 2017 | 7,4 |
| 2018 | 6,8 |
| 2019 | 6,5 |
| 2020 | 7,5 |
| 2021 | 7,3 |
| 2022 | 5,8 |
Verkehr
â
Hauptartikel
:
Verkehr in Nordrhein-Westfalen
Einhergehend mit der zentralen Lage im wichtigsten europÀischen Wirtschaftsraum, der hohen Bevölkerungsdichte, der starken Urbanisierung und der zahlreichen Wirtschaftsstandorte weist Nordrhein-Westfalen eines der dichtesten Verkehrsnetze weltweit auf. 2015 entfiel jede dritte Staumeldung in Deutschland auf Nordrhein-Westfalen.cite-ref-81[75]
Im Ruhrgebiet und Rheinland besteht ein groĂes S-Bahn-Netz sowie weit verzweigte Stadt- und StraĂenbahnnetze. AuĂerhalb dieses Ballungsraums verfĂŒgt nur Bielefeld ĂŒber ein Stadtbahnnetz. Im Rahmen des Rhein-Ruhr-Express wird der Regionalexpressverkehr zurzeit stark ausgebaut. Ziel ist u. a. ein 15-Minuten-Takt zwischen Köln, Duisburg und Dortmund. Der Bahnhof Köln Eifeltor ist Deutschlands gröĂter Containerumschlagbahnhof fĂŒr den kombinierten Frachtverkehr Schiene/StraĂe.cite-ref-82[76] Im GĂŒterverkehr zĂ€hlt der Bahnhof Hagen-Vorhalle zu den gröĂten Rangierbahnhöfen Deutschlands.
Der Duisburger Hafen gilt als Verkehrsdrehscheibe der deutschen Binnenschifffahrt. Bedeutendste BinnenwasserstraĂe in Nordrhein-Westfalen ist der Rhein. Daneben spielen der Rhein-Herne-Kanal (RHK), der Wesel-Datteln-Kanal (WDK), der Datteln-Hamm-Kanal (DHK) und der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) eine bedeutende Rolle fĂŒr Binnenschifffahrt.
Die beiden wichtigsten Drehkreuze im internationalen Flugverkehr sind die FlughĂ€fen DĂŒsseldorf (viertgröĂter deutscher Flughafen nach Passagierzahlen) und Köln/Bonn (drittgröĂter deutscher Flughafen nach Frachtaufkommen). Weitere FlughĂ€fen mit regelmĂ€Ăigem Linien- und Charterverkehr sind der Flughafen Dortmund, der Flughafen Niederrhein, der Flughafen MĂŒnster/OsnabrĂŒck und der Flughafen Paderborn/Lippstadt.
Die Stadt MĂŒnster ist deutschlandweit fĂŒr ihre Fahrradfreundlichkeit bekannt.
Kultur und Freizeit
Kunst- und Kulturlandschaft
â
Hauptartikel
:
Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen
Die Förderung von Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen ist in der Landesverfassung als ein Staatsziel festgeschrieben.cite-ref-83[77] Nordrhein-Westfalen unterstĂŒtzt eine Vielzahl an kĂŒnstlerischen und kulturellen Projekten und Institutionen, fast ausschlieĂlich im Lande, auf Bundesebene die Stiftung PreuĂischer Kulturbesitz, die Kulturstiftung der LĂ€nder, die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sowie das Goethe-Institut. Alleine durch die bloĂe Einwohnerzahl des Landes leben im Land zahlreiche Kulturschaffende, nach einer SchĂ€tzung etwa 30.000 KĂŒnstler.cite-ref-84[78] Eine bedeutende Rolle bei der nationalen und internationalen Förderung des Films und der Medien spielt die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen. Vergleichbares leistet die Kunststiftung NRW fĂŒr den Bereich Kunst und Kultur.
Kennzeichnend fĂŒr die Kunst- und Kulturszene Nordrhein-Westfalens ist ihre VielfĂ€ltigkeit und ihr Polyzentrismus. GrĂŒnde dafĂŒr liegen unter anderem in den ausgeprĂ€gten regionalen Unterschieden des Landes in kulturrĂ€umlicher Sicht, deren auffĂ€lligste Kulturgrenze zwischen Westfalen-Lippe und dem Rheinland verlĂ€uft, und in der Landesgeschichte, die das Entstehen einer auch in kultureller Hinsicht dominierenden Metropole oder Residenzstadt nicht ermöglichte. Bedeutende Kultureinrichtungen finden sich daher ĂŒber das Land verteilt. Impulse fĂŒr die Kultur- und Kunstentwicklungen im heutigen Land gingen nur selten âvon oben ausâ. Besonders die Arbeiterkultur im Ruhrgebiet ist dafĂŒr ein Beispiel. Die Arbeiterkultur bildete eine der Wurzeln fĂŒr den Wandel des Ruhrgebiets von einer industriell dominierten Region hin zu einer âKulturmetropoleâ, die â wie andere Industrieregionen Nordrhein-Westfalens â ihre Industriekultur weiter als wichtigen Bestandteil ihrer kulturellen IdentitĂ€t sieht. 2010 war das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.
Mit der Art Cologne ist in Nordrhein-Westfalen die gröĂte Kunstmesse Deutschlands und die Ă€lteste der Welt beheimatet.cite-ref-85[79] Weitere bekannte Kunstmessen sind die Art DĂŒsseldorf, die GroĂe Kunstausstellung NRW DĂŒsseldorf und der Rundgang der Kunstakademie DĂŒsseldorf. DĂŒsseldorf und Köln sind bekannt als Zentren der Kunst und des Kunsthandels sowie Standorte bedeutender Kunstsammlungen und AusstellungshĂ€user, darunter in DĂŒsseldorf die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Kunsthalle DĂŒsseldorf, das Museum Kunstpalast und das NRW-Forum, in Köln die GemĂ€ldegalerie Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud sowie das Museum Ludwig. In Dortmund befindet sich das Museum Ostwall. Essen ist Standort des Museums Folkwang und in MĂŒnster befindet sich das LWL-Museum fĂŒr Kunst und Kultur. Auf der Museumsmeile in Bonn befinden sich mit dem Kunstmuseum Bonn und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zwei der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes. Zu den bedeutendsten TheaterbĂŒhnen Deutschlands zĂ€hlen das Schauspielhaus Bochum und das Schauspiel Köln. Das einzige Staatstheater Nordrhein-Westfalens ist das DĂŒsseldorfer Schauspielhaus. Die bekanntesten OpernhĂ€user sind die Oper Köln, das Opernhaus Dortmund, das Aalto-Theater in Essen sowie die Deutsche Oper am Rhein in DĂŒsseldorf und Duisburg. Das Theater Dortmund stellt eines der groĂen DreispartenhĂ€user in Deutschland dar. Das Konzerthaus Dortmund, die Tonhalle DĂŒsseldorf, die Philharmonie Essen und die Kölner Philharmonie sind die bekanntesten Konzerthallen des Landes. Bekannteste Kunsthochschulen sind die Kunstakademie DĂŒsseldorf, die Hochschule fĂŒr Musik Detmold und die Folkwang UniversitĂ€t der KĂŒnste.
Architektur
â
Hauptartikel
:
Architektur in Nordrhein-Westfalen
Die gröĂte Touristenattraktion des Landes und zugleich der Bundesrepublik ist der Kölner Dom mit rund sechs Millionen Besuchern jĂ€hrlich. Neben dem Kölner Dom zĂ€hlen auch der Aachener Dom und die Schlösser Augustusburg und Falkenlust, seit 2001 die Zeche und Kokerei Zollverein sowie seit 2014 auch das Kloster Corvey zu den UNESCO-WelterbestĂ€tten des Landes. Im westfĂ€lisch-lippischen Landesteil ist die Fachwerkbauweise noch sehr verbreitet und oft Stadtbild prĂ€gende Architektur. Die derzeit Ă€ltesten, datierten FachwerkhĂ€user (u. a. mit dem sog. EckmĂ€nnekenhaus von 1471) befinden sich in der Hansestadt Warburg im sĂŒdlichen Ostwestfalen. Die Region des Sauerlands sowie der Eifel sind architektonisch ebenfalls geprĂ€gt mit der Fachwerkbauweise, hier insbesondere mit der Ziegeldeckung mittels Schiefer. Die Zechenarchitektur ist das herausragendste Beispiel zahlreicher IndustriedenkmĂ€ler in den StĂ€dten an Rhein und Ruhr, deren historische Innenstadtbereiche dagegen im Zweiten Weltkrieg oder bereits wĂ€hrend der Industrialisierung vielfach zerstört wurden. Als Staat drĂŒckt sich Nordrhein-Westfalen durch eine Vielzahl staatlicher Bauten aus, insbesondere durch den Landtag Nordrhein-Westfalen und die GebĂ€ude der Landesregierung im Regierungsviertel von DĂŒsseldorf. Ludwig Mies van der Rohe ist der weltweit wohl bekannteste Architekt aus dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens.
Natur
â
Hauptartikel
:
Natur in Nordrhein-Westfalen
Die Natur in Nordrhein-Westfalen ist typisch fĂŒr den mitteleuropĂ€ischen Naturraum. Verbreitet sind in Nordrhein-Westfalen vor allem Arten, die an ausgerĂ€umte Kulturlandschaften oder waldige Mittelgebirgslandschaften angepasst sind. Die ursprĂŒngliche artenreiche Flora und Fauna ist jedoch aufgrund der hohen Siedlungsdichte, der groĂen Industriezentren des Landes, des Bergbaus, der fast flĂ€chendeckenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Nutzung sowie der fast völligen verkehrstechnischen ErschlieĂung wie in kaum einer anderen Region Europas bedroht. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet und UmweltschutzmaĂnahmen fĂŒhrten insgesamt zu einer starken Verbesserung der Luft- und WasserqualitĂ€t in der Region Rhein-Ruhr.cite-ref-86[80] Nordrhein-Westfalen ist etwa zu 25 Prozent bewaldet. FĂŒr den Naturschutz und die Naherholung fĂŒr die Bewohner der dichtbesiedelten Region Rhein-Ruhr weisen daher vor allem die bewaldeten Mittelgebirgsregionen des Landes eine bedeutende Rolle auf. Nordrhein-Westfalen hat Anteil an 14 Naturparks. Der gröĂte dieser Parks ist der Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge in Ostwestfalen-Lippe. Mit dem Nationalpark Eifel besitzt das Land seit 2004 einen Nationalpark.
Tourismus
â
Hauptartikel
:
Tourismus in Nordrhein-Westfalen
Die Beherbergungsbetriebe des Landes hatten im Jahr 2012 etwa 20 Millionen GĂ€ste, die insgesamt rund 45,4 Millionen Mal ĂŒbernachteten. Die meisten Ăbernachtungen wurden 2012 im Reisegebiet Teutoburger Wald verzeichnet (6,5 Millionen), gefolgt vom Sauerland und dem Reisegebiet âKöln und Rhein-Erft-Kreisâ mit jeweils 6,2 Millionen Ăbernachtungen. Die Ăbernachtungszahl auslĂ€ndischer GĂ€ste lag 2012 bei ĂŒber 9,2 Millionen. Dabei sind die GĂ€ste aus den Niederlanden mit rund 25,2 Prozent der Ăbernachtungen die bedeutendste Gruppe. Mit deutlichem Abstand folgen Touristen aus dem Vereinigten Königreich (7,7 Prozent), Belgien (6,3 Prozent), den USA (5,2 Prozent) und Frankreich (4,1 Prozent).cite-ref-87[81]
Kulinarisches
â
Hauptartikel
:
Rheinische KĂŒche
und
WestfĂ€lische KĂŒche
In Bezug auf die nordrhein-westfĂ€lische KĂŒche ist wieder die Zweiteilung in einen rheinischen und westfĂ€lisch-lippischen Teil zu erkennen. Zu der Rheinischen KĂŒche zĂ€hlen auch die KĂŒchen des Niederrheins und des Bergischen Landes. Die WestfĂ€lische KĂŒche und die hierzu zĂ€hlende Lippische KĂŒche sind im weiteren Sinne ein Teil der norddeutschen KĂŒche. Die WestfĂ€lische KĂŒche ist vor allem deftig, ein Beispiel ist WestfĂ€lischer Schinken auf Pumpernickel. Auch andere Fleisch-, Wurst- und BrotspezialitĂ€ten spielen dort eine groĂe Rolle. Die Rheinische KĂŒche ist ebenfalls bodenstĂ€ndig, erscheint im Vergleich zur WestfĂ€lischen KĂŒche aber etwas raffinierter. Ein bekanntes Beispiel fĂŒr Rheinische KĂŒche ist der Rheinische Sauerbraten. Im SĂŒdwesten des Landes am Rhein wird Wein im Weinbaugebiet Mittelrhein (GroĂlage Petersberg) angebaut. Ansonsten ist Nordrhein-Westfalen ein âBierlandâ. Neben dem vor allem in Westfalen verbreiteten Pils, das in den 1970er Jahren das bis dahin vorherrschende Exportbier zurĂŒckdrĂ€ngte, gibt es mit Altbier und Kölsch zwei obergĂ€rige Biersorten, die vor allem im Rheinland verbreitet sind.
Siehe auch
:
Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen
Sport
â
Hauptartikel
:
Sport in Nordrhein-Westfalen
Der Sport in Nordrhein-Westfalen wird vor allem durch den FuĂball geprĂ€gt. Nicht nur alleine durch seine GröĂe und Bevölkerungsdichte zu erklĂ€ren, weist die Region Rhein-Ruhr eine besonders hohe Dichte erfolgreicher FuĂballvereine auf. Zur Tradition der Bergarbeiter im Revier zĂ€hlte immer auch der FuĂball. In der FuĂball-Bundesliga ist Nordrhein-Westfalen gemessen an der Einwohnerzahl meist ĂŒberreprĂ€sentiert. Vereine in der ersten FuĂball-Bundesliga sind zurzeit Borussia Dortmund, der 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen. Das gröĂte FuĂballstadion Deutschlands ist mit ĂŒber 80.000 PlĂ€tzen das Westfalenstadion in Dortmund. Neben dem FuĂball werden in Nordrhein-Westfalen aber auch viele andere Sportarten betrieben. Besonders viele Zuschauer ziehen dabei Handball, Eishockey und Basketball an.
Feiertage
Neben den bundesweit gĂŒltigen Feiertagen Neujahr, Karfreitag, Ostern, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten sind in Nordrhein-Westfalen Fronleichnam und Allerheiligen gesetzliche Feiertage.
2017 wurde einmalig der Reformationstag als Feiertag begangen.cite-ref-88[82]
Auszeichnungen
Das Land Nordrhein-Westfalen verleiht bzw. dotiert folgende Auszeichnungen:
Bekannte Preise, die von privaten Organisationen in Nordrhein-Westfalen verliehen werden, sind:
âą Karlspreis
Siehe auch
Literatur
âą Ulrich von Alemann: Nordrhein-Westfalen. Ein Land blickt nach vorn. Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-024191-6.
âą JĂŒrgen Brautmeier und andere: (Hrsg.): Heimat Nordrhein-Westfalen. IdentitĂ€ten und RegionalitĂ€t im Wandel. Klartext-Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0155-1.
⹠Georg Cornelissen: Kleine Sprachgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Greven-Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0654-7.
âą Winfrid Halder, Michael Serrer (Hrsg.): Der weite Weg gen Westen. Geflohen â vertrieben â angekommen an Rhein und Ruhr. Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76683-0.
⹠Susanne Hilger: Kleine Wirtschaftsgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Von Musterknaben und Sorgenkindern. Greven-Verlag, Köln 2012, ISBN 978-3-7743-0498-7.
âą Landeszentrale fĂŒr politische Bildung (Hrsg.): NRW-Lexikon. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht, Kultur. 2. Auflage. Leske + Budrich, Leverkusen 2000, ISBN 3-8100-2336-1.
⹠Helge Matthiesen (Text), Florian Monheim (Fotografien): Nordrhein-Westfalen. Die Bilder. Greven-Verlag, Köln 2021, ISBN 978-3-7743-0940-1.
âą Sabine Mecking: Gebietsreform und BĂŒrgerwille. Demokratieentwicklung und Neuordnung von Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen 1965â2000 (Studien zur Zeitgeschichte, Band 85). Oldenbourg, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-486-70314-6.
âą Christoph Nonn: Geschichte Nordrhein-Westfalens. C. H. Beck, MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-406-58343-8.
⹠Christoph Nonn: Kleine Migrationsgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Greven-Verlag, Köln 2011, ISBN 978-3-7743-0479-6.
⹠Christoph Nonn: Umweltgeschichte von Nordrhein-Westfalen. Greven-Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0691-2.
âą Ansgar WeiĂer: Die âinnereâ LandesgrĂŒndung Nordrhein-Westfalens. Konflikte zwischen Staat und Selbstverwaltung um den Aufbau des Bundeslandes (1945â1953) (Forschungen zur Regionalgeschichte, Band 68). Brill, Leiden 2012, ISBN 978-3-657-77331-2.
Weblinks
âą Landesportal Nordrhein-Westfalen. Landesregierung Nordrhein-Westfalen; abgerufen am 28. Mai 2024
âą Landesdatenbank NRW. Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), GeschĂ€ftsbereich Statistik; abgerufen am 28. Mai 2024
âą Urlaub in NRW. Tourismus NRW e. V.; abgerufen am 28. Mai 2024
âą Open Directory â Nordrhein-Westfalen
âą Nordrhein-Westfalen entdecken: das Land, seine Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur (PDF; 5,7 MiB). InformationsbroschĂŒre der Ministerin fĂŒr Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, DĂŒsseldorf 2010
âą Literatur von und ĂŒber Nordrhein-Westfalen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Literatur ĂŒber Nordrhein-Westfalen in der Nordrhein-WestfĂ€lischen Bibliographie
Anmerkungen
cite-note-8A 1. â Neben der Aussprachevariante des Dudens (Stefan Kleiner, Ralf Knöbl, Max Mangold: Duden. Das Aussprachewörterbuch. 7. Auflage. Band 6. Dudenverlag. Bibliographisches Institut, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4. ) mit der Transkription [], existieren weitere Varianten: 1. [] gemÀà Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders: Deutsches Aussprachewörterbuch. Walter de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-018202-6. 2. [] gemÀà adaba: Ăsterreichisches Aussprachewörterbuch. Ăsterreichische Aussprachedatenbank. UniversitĂ€t Graz. Forschungsstelle Ăsterreichisches Deutsch, abgerufen am 6. April 2010 (angegeben ist die deutsche, d. h. insbesondere nicht die in Ăsterreich gebrĂ€uchliche, Variante fĂŒr âNordrhein-Westfalenâ).
cite-note-45A 2. â In GroĂbritannien wurde unter dem Ruhrgebiet (englisch the Ruhr) schon seit der Beteiligung an der Alliierten Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg ein durch Schwerindustrie geprĂ€gter Raum von IndustriestĂ€dten an Rhein und Ruhr verstanden, nicht etwa das Ruhrgebiet nach heute gĂ€ngiger Auffassung.
cite-note-48A 3. â Beispiele sind das sich historisch weit ins heutige Niedersachsen erstreckende Hochstift MĂŒnster oder die Territorien des Hauses Lippe und seiner Schaumburger Nebenlinie, die beiderseits heutiger Landesgrenzen lagen.
cite-note-51A 4. â Die Stadt Kleve war im 17. Jahrhundert neben Königsberg und Berlin eine der drei ResidenzstĂ€dte des KurfĂŒrstentums Brandenburg.
cite-note-55A 5. â Siehe hierzu auch eine Szene aus George Hurdalek, Helmut KĂ€utner, Gyula Trebitsch, Carl Zuckmayer: Des Teufels General. Hrsg.: Helmut KĂ€utner. 23. Februar 1955 (YouTube [abgerufen am 5. MĂ€rz 2015] GesprĂ€ch zwischen General Harras und Leutnant Hartmann (Ausschnitt (Dauer 2:06 min))). Vgl. auch Des Teufels General (1955) bei IMDb
cite-note-70A 6. â Niederdeutsch ist weder in Schrift noch in gesprochener Form normiert. Neben der vorwiegend in Nordwestdeutschland verbreiteten Variante âNoordrhien-Westfalenâ ist im westfĂ€lischen MĂŒnsterland beispielsweise die Variante Nuordrien-Westfaolen verbreitet, vgl. Klaus-Werner Kahl: Wörterbuch des MĂŒnsterlĂ€nder Platt. 3. Auflage. Aschendorff Verlag, MĂŒnster 2009, ISBN 978-3-402-06447-4.
Einzelnachweise
cite-note-amtssprache-11. âDie Amtssprache ist deutschâ, vgl. Verwaltungsverfahrensgesetz fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW). Bekanntmachung der Neufassung vom 12. November 1999. § 23. Amtssprache. Ministerium fĂŒr Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen, 12. November 1999, abgerufen am 14. November 2012.
cite-note-niederdeutsch-22. Gesetz zu der EuropÀischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen des Europarats vom 5. November 1992 vom 9. Juli 1998. In: Bundesministerium der Justiz (Hrsg.): Bundesgesetzblatt. Jahrgang 1998 Teil II, Nr. 25. Bonn 16. Juli 1998 (archivierte Kopie. [Memento vom 27. Februar 2016 im Internet Archive] [PDF; 214 kB] Anmerkung: Teil II und einzelne Bestimmungen des Teils III der EuropÀischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen werden im Land Nordrhein-Westfalen auf die Regionalsprache Niederdeutsch angewendet.).
cite-note-v46-33. Verordnung Nr. 46, Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes PreuĂen in der Britischen Zone und ihre Neubildung als selbstĂ€ndige LĂ€nder (1946). In: verfassungen.de. 23. August 1946, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. Februar 2017; abgerufen am 28. Mai 2024.
cite-note-43. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 â Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025. (Hilfe dazu)
cite-note-54. Bruttoinlandsprodukt â Landesbetrieb IT.NRW. In: it.nrw. Abgerufen am 24. April 2025.
cite-note-65. VorlÀufiger Schuldenstand der LÀnder. Statistisches Bundesamt, 25. April 2024, abgerufen am 12. November 2020.
cite-note-76. Arbeitslose und Arbeitslosenquoten â Deutschland, West/Ost, LĂ€nder und Regionaldirektionen (Zeitreihe Monatszahlen ab 1991). In: statistik.arbeitsagentur.de. Statistik der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, abgerufen am 3. Januar 2025.
cite-note-98. â Verwendung der AbkĂŒrzung NRW bei Rechts- und Verwaltungsvorschriften. RdErl. d. Ministeriums fĂŒr Inneres und Justiz vom 17. Februar 1999 â V B 5/17 â 10.10. Ministerium fĂŒr Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen â Referat 56 Redaktion-, 17. Februar 1999, abgerufen am 8. Februar 2012: âDie im [âŠ] Sprachgebrauch [âŠ] ĂŒbliche AbkĂŒrzung NRW [âŠ] geht auf eine [âŠ] Bitte des MinisterprĂ€sidenten [âŠ] zurĂŒck. Dabei wurde aber klargestellt, dass es bei der AbkĂŒrzung NW verbleibt, soweit Nordrhein-Westfalen in Rechts- und Verwaltungsvorschriften abgekĂŒrzt anzufĂŒhren ist. [âŠ] Die Landesregierung hat nun am 20. Oktober 1998 beschlossen, dass bei Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes die AbkĂŒrzung NRW anstelle von NW aufzunehmen ist. In neuen Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes sowie im dienstlichen Schriftverkehr sind bei der Angabe von Fundstellen ausnahmslos die neuen Bezeichnungen [âŠ] zu verwenden.â
cite-note-109. â Parlamentarischer Rat: Grundgesetz fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949. (PDF) PrĂ€ambel, Art 20 I GG. In: Website Bundesanzeiger Verlag: Bundesgesetzblatt. Bundesrepublik Deutschland, 23. Mai 1949, abgerufen am 23. Juni 2023 (zitiert nach Walter Schmitt Glaeser (SG) Nordrhein-Westfalen in Horst Tilch, Frank Arloth (Hrsg.): Deutsches Rechts-Lexikon Teil 2, GâP, Verlag C. H. Beck, MĂŒnchen 2001, ISBN 3-406-48053-5).
cite-note-1110. â Art. 1 Abs. 1 Satz 1 der Verfassung fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen.
cite-note-1211. â Verordnung Nr. 77, Land Lippe. (PDF; 480 kB) In: lwl.org. 21. Januar 1947, abgerufen am 28. Mai 2024.
cite-note-1312. â Politisches Bonn. In: bonn.de. Bundesstadt Bonn, abgerufen am 23. November 2020.
cite-note-1413. â Jörg Bogumil, Werner Jann: Verwaltung und Verwaltungswissenschaft in Deutschland. EinfĂŒhrung in die Verwaltungswissenschaft. 2., ĂŒberarbeitete Auflage. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16172-3, S. 157.
cite-note-1514. â Deutsche UNO-Stadt. In: bonn.de. Bundesstadt Bonn, abgerufen am 23. November 2020.
cite-note-1615. â UN-Organisationen. In: bonn.de. Bundesstadt Bonn, abgerufen am 23. November 2020.
cite-note-geobasis-1716. â Nordrhein-Westfalen in Zahlen. (PDF; 700 kB) Bezirksregierung Köln, Abteilung Geobasis NRW, Februar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. Mai 2022; abgerufen am 28. Mai 2024.
cite-note-1817. â Verordnung Nr. 46, Amtsblatt der MilitĂ€rregierung Deutschland, Britisches Kontrollgebiet, 1946, S. 305 (Memento vom 25. April 2021 im Internet Archive), S. 306 (Memento vom 31. August 2021 im Internet Archive)
cite-note-1918. â Kurt DĂŒwell: âOperation Marriageâ. Die britische Geburtshilfe bei der GrĂŒndung Nordrhein-Westfalens. (PDF; 91 kB) 14. September 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Dezember 2012; abgerufen am 28. August 2012 (Rede anlĂ€sslich des 60. Jahrestages der GrĂŒndung des Landes Nordrhein-Westfalen vor Mitgliedern der Deutsch-Britischen Gesellschaft, Arbeitskreis DĂŒsseldorf am 14. September 2006 im Goethe-Museum, Schloss JĂ€gerhof, DĂŒsseldorf).
cite-note-2019. â Verordnung Nr. 77, Amtsblatt der MilitĂ€rregierung Deutschland, Britisches Kontrollgebiet, 1947, S. 411 (Memento vom 25. April 2021 im Internet Archive), S. 412 (Memento vom 25. April 2021 im Internet Archive)
cite-note-2120. â Hans Reis: Konkordat und Kirchenvertrag in der Staatsverfassung. In: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Neue Folge. Band 17. TĂŒbingen 1968 (vgl. auch Klarstellung der völkerrechtlichen Rechtsnachfolge Nordrhein-Westfalens in Bezug auf das Konkordat des Freistaats PreuĂen mit dem Heiligen Stuhl in Art. 23 Abs. 1 der Landesverfassung Nordrhein-Westfalen).
cite-note-2221. â Friedrich Giese: Die staatsrechtlichen Verpflichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen gegenĂŒber dem lippischen Lande. (PDF; 115 kB) Landesverband Lippe, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. Juli 2011; abgerufen am 26. August 2010 (Rechtsgutachten).
cite-note-2322. â Karsten Bron, Andrea Glende: Untersuchungen zu den Richtlinien fĂŒr die Aufnahme des Landes Lippe in das Gebiet des Landes Nordrhein-Westfalen (Punktationen). Hrsg.: Parlamentarischer Beratungs- und Gutachterdienst des Landtags von Nordrhein-Westfalen. DĂŒsseldorf 27. MĂ€rz 2003 (landtag.nrw.de [PDF; 145 kB; abgerufen am 29. August 2012] Information 13/0719 des Landtags Nordrhein-Westfalen, 13. Wahlperiode). , landtag.nrw.de â Landtag Nordrhein-Westfalen, 13. Wahlperiode Information 13/0719. (Memento vom 11. November 2013 im Internet Archive; PDF; 148 kB)
cite-note-ldsst-dte-247. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 â Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025. (Hilfe dazu)
cite-note-258. Datenbank Zensus 2011: Nordrhein-Westfalen, Alter + Geschlecht.
cite-note-ewz-269. Bevölkerung NRW. In: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen. Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 26. August 2010 (Zahlen sind Fortschreibung des Bevölkerungsstandes. Die Zahlen ab 1965 beziehen sich auf die Bevölkerung zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres. Bis 1960 Mittlere Jahresbevölkerung. Bis einschlieĂlich 1986 geschĂ€tzte Werte. Die Fortschreibung des Bevölkerungsstandes basiert ab 1987 auf den Ergebnissen der VolkszĂ€hlung von 1987. Daten vor 1977 wurden auf den Gebietsstand 1. Juli 1976 umgerechnet).
cite-note-2726. â Bevölkerung in NRW nach Alter und Geschlecht. Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. April 2015; abgerufen am 5. MĂ€rz 2015.
cite-note-2827. â Privathaushalte in NRW. Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 4. April 2015; abgerufen am 5. MĂ€rz 2015.
cite-note-2928. â Mikrozensus â IT NRW. 2005â2010. In: mags.nrw.de. Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. Januar 2012; abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-3029. â Zusammengefasste Geburtenziffer in NRW 2004 bis 2007. (PDF; 22 kB) Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 1. Januar 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.lds.nrw.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-3130. â Geburtenziffer â Kinder pro Frau in Deutschland nach BundeslĂ€ndern 2017. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
cite-note-3231. â Lebenserwartung in Deutschland nach BundeslĂ€ndern und Geschlecht 2015/2017. Abgerufen am 22. Oktober 2019.
cite-note-3332. â BBSR Homepage â Bundesinstitut fĂŒr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) â Forschung und Politikberatung â Wo in Deutschland die Lebenserwartung am höchsten ist. In: bbsr.bund.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. Oktober 2019; abgerufen am 28. Mai 2024.
cite-note-3410. AuslÀndische Bevölkerung nach ausgewÀhlten Staatsangehörigkeiten (Top 15) und Geschlecht. (PDF; 50 kB) Information und Technik Nordrhein-Westfalen. In: it.nrw. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, 2. Mai 2024, abgerufen am 21. Juli 2024 (Quelle: AuslÀnderzentralregister).
cite-note-3534. â Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, abgerufen am 25. August 2023.
cite-note-3635. â AuslĂ€ndische Bevölkerung nach BundeslĂ€ndern. Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, abgerufen am 25. August 2023.
cite-note-3736. â 11. Kommentierte Einwanderungs- und Integrationsstatistik Nordrhein-Westfalen. â Kurzbericht. Ausgabe 2022. â Themenbereich C â Sprachkenntnisse. (PDF; 222 kB) Integrationsmonitoring NRW â Kommentierte Einwanderungs- und Integrationsstatistik. In: dokumente.integrationsmonitoring.nrw.de. Ministerium fĂŒr Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen â MKJFGFI NRW, April 2024, S. 4, abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-3837. â Integrationsmonitoring NRW â C Sprachkenntnisse. In: giscloud.nrw.de. Ministerium fĂŒr Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen â MKJFGFI NRW, abgerufen am 21. Juli 2024 (siehe C1.2 Vorrangig in der Familie gesprochene Sprache â Tabelle / Diagramm).
cite-note-3938. â Kerstin Ströker: Vorausberechnung der Bevölkerung 2005 bis 2025/2050 in NRW. In: Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen [ehemals Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik] (Hrsg.): Statistische Analysen und Studien Nordrhein-Westfalen. Korrigierte Auflage. Band 31, 2006, ISSN 1619-506X (archivierte Kopie. [Memento vom 8. April 2018 im Internet Archive] [PDF; 365 kB; abgerufen am 28. Mai 2024]).
cite-note-destatis-4039. â GENESIS-Online Datenbank. Statistisches Bundesamt (DESTATIS), 11. November 2011, abgerufen am 11. November 2011.
cite-note-bertelsmann2011-4140. â Julia Vollmer, Zefir â Zentrum fĂŒr interdisziplinĂ€re Regionalforschung: Auszug aus Deutschland im demographischen Wandel 2030. Datenreport. Hrsg.: Bertelsmann Stiftung. GĂŒtersloh 2011, Nordrhein-Westfalen, S. 74 ff. (archivierte Kopie. [Memento vom 7. April 2018 im Internet Archive] [PDF; 9,4 MB; abgerufen am 28. Mai 2024] Auszug).
cite-note-4211. Statistische Analysen und Studien, Band 84 Ulrich Cicholas, Dr. Kerstin Ströker (Landesbetrieb IT.NRW [PDF; 2,8 MB, abgerufen am 28. Mai 2024]).
cite-note-4342. â Westdeutscher Rundfunk (WDR 1): NRW-Bevölkerung wĂ€chst bald auf ĂŒber 18 Millionen. Westdeutscher Rundfunk (WDR 1), 15. Juli 2019, abgerufen am 6. MĂ€rz 2020.
cite-note-4443. â Guido Hitze: âEs ist furchtbar, aber es geht!â â Das Bindestrich-Land Nordrhein-Westfalen: Bemerkungen zu Geschichte, politischer Kultur und IdentitĂ€t. In: Bayerische Landeszentrale fĂŒr politische Bildungsarbeit (Hrsg.): Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift fĂŒr Politik und Geschichte. Band 2011, Nr. 04. MĂŒnchen (Artikel basiert auf einem Vortrag des Autors am 9. Dezember 2010 im Bayerischen Staatsministerium fĂŒr Unterricht und Kultus).
cite-note-4644. â Ulrich von Alemann: Modell Montana. Was hĂ€lt NRW zusammen? (PDF; 45 kB) In: Webseiten der Philosophischen FakultĂ€t. Der Dekan der Philosophischen FakultĂ€t Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann, Februar 2000, S. 5, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Mai 2021; abgerufen am 28. Mai 2024 (Aufsatz).
cite-note-4745. â Ulrich von Alemann: NĂŒchtern und ohne Leidenschaft: Ein Land hat sich gefunden. (PDF; 34 kB) In: Webseiten der Philosophischen FakultĂ€t. Der Dekan der Philosophischen FakultĂ€t Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 14. September 2017; abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-4946. â Dieter Breuers, Gertrude Cepl-Kaufmann (Hrsg.): Das Rheinland und die europĂ€ische Moderne: Kulturelle Austauschprozesse in Westeuropa 1900â1950. Klartext-Verlagsgesellschaft, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-943-1.
cite-note-5047. â James M. Brophy (Delaware): Vom Wiener Kongress zur Revolution von 1848/1849. In: Internetportal Rheinische Geschichte. Landschaftsverband Rheinland (LVR); LVR-Institut fĂŒr Landeskunde und Regionalgeschichte, abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-5248. â Wilhelm Janssen: Kleine rheinische Geschichte. Patmos Verlag, DĂŒsseldorf 1997, ISBN 3-491-34232-5, S. 11.
cite-note-5349. â Martin Schlemmer: âLos von Berlinâ: Die Rheinstaatbestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg. Böhlau Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-412-11106-9, S. 68, S. 495.
cite-note-5450. â Zentrale Ergebnisse der Sinus-Studie ĂŒber Migranten-Milieus in Deutschland. (PDF; 65 kB) Sinus Sociovision/Sinus-Institut, 8. Dezember 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. April 2015; abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-5651. â Karl-Rudolf Korte, Martin Florack, Timo Grunden: Regieren in Nordrhein-Westfalen. Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14301-8, S. 28.
cite-note-5752. â Arijana Neumann: Die CDU auf Landesebene. Politische Strategien im Vergleich. Dissertation UniversitĂ€t Kassel 2011, VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18400-5, S. 222.
cite-note-5853. â Hans Heinrich Blotevogel: Regionalbewusstsein und LandesidentitĂ€t am Beispiel von Nordrhein-Westfalen. (PDF; 58 kB) Institut fĂŒr Geographie der UniversitĂ€t Duisburg, Juli 2001, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 13. Mai 2004; abgerufen am 21. Juli 2024 (2001â2002; leicht ĂŒberarbeitete Fassung eines Vortrags, [âŠ] im Rahmen der Tagung âRegionalbewusstsein und LandesidentitĂ€t in Sachsen-Anhaltâ am 14. Oktober 2000 in Wernigerode).
cite-note-5954. â Westfalen. In: Landeszentrale fĂŒr politische Bildung (Hrsg.): NRW-Lexikon. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht, Kultur. 1. Auflage. Leske + Budrich, Leverkusen 1996, ISBN 3-8100-2336-1.
cite-note-6055. â landtag.nrw.de: Fachkonferenz zum âHaus der Geschichte Nordrhein-Westfalenâ (Memento vom 30. Juni 2020 im Internet Archive), Artikel vom 5. Oktober 2018, abgerufen am 29. Juni 2020.
cite-note-6257. â tagesschau.de: Deutsche sind laut âGlĂŒcksatlasâ wieder zufriedener. Abgerufen am 4. Dezember 2022.
cite-note-6358. â NRW: MĂŒnsterland und Westfalen â die neuen GlĂŒcksregionen im Westen. Abgerufen am 4. Dezember 2022.
cite-note-6459. â EKD Kirchenmitgliederzahlen Stand 31. Dezember 2023.
cite-note-6560. â EKiR Statistik Tabelle Bevölkerung und Kirchenzugehörigkeit nach BundeslĂ€ndern am 31. Dezember 2022. (PDF; 2,3 MB) Statistik der Evangelische Kirche in Rheinland zur Landessynode 2024. In: ekir.de. Evangelische Kirche im Rheinland â EKiR, 2024, S. 6, abgerufen am 20. August 2024.
cite-note-6661. â [1]
cite-note-6762. â Zahl der Kirchenaustritte in NRW ist zurĂŒckgegangen â Zahl der Kirchenaustritte in NRW ist zurĂŒckgegangen. In: domradio.de. Bildungswerk der Erzdiözese Köln e. V., 28. Januar 2025, abgerufen am 28. Januar 2025.
cite-note-6863. â Etwas weniger Kirchenaustritte in NRW, abgerufen am 1. Februar 2024.
cite-note-6964. â In NRW leben mehr Muslime als angenommen. Artikel auf Der Westen. In: derwesten.de. Der Westen, Funke Digital GmbH, 17. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. Februar 2020; abgerufen am 28. Mai 2024.
cite-note-7165. â Staatliche Ausgaben je SchĂŒler: Deutschland in Zahlen. In: Deutschland in Zahlen. Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH, abgerufen am 22. November 2021.
cite-note-7266. â Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Ministerium fĂŒr Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-7367. â BIP nach BundeslĂ€ndern in Deutschland. Abgerufen am 13. Juli 2020.
cite-note-7468. â Arbeitslose und Arbeitslosenquoten â Deutschland, West/Ost, LĂ€nder und Regionaldirektionen (Zeitreihe Monatszahlen ab 1991). In: statistik.arbeitsagentur.de. Statistik der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, abgerufen am 3. Januar 2025.
cite-note-7569. â Bundesagentur fĂŒr Arbeit: Arbeitslosenquoten im Juni 2011 â LĂ€nder und Kreise. (Memento vom 18. Juli 2011 im Internet Archive) In: pub.arbeitsamt.de, abgerufen am 6. Februar 2025.
cite-note-7670. â Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung: ArmutsgefĂ€hrdungsquoten nach BundeslĂ€ndern. Abgerufen am 14. September 2022.
cite-note-wirtschaftsblattranking-7872. â TOP 300. NRW Unternehmen. (PDF; 911 kB) Wirtschaftsblatt, Mai 2009, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 28. Mai 2024.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wirtschaftsblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-7973. â Die wirtschaftliche Beziehung Japans mit NordrheinâWestfalen. Die Wirtschaft Nordrhein-Westfalens auf einen Blick. (PDF; 755 kB) Japanisches Generalkonsulat DĂŒsseldorf, Oktober 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 31. Januar 2012; abgerufen am 28. Mai 2024.
cite-note-8012. Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen von 1999 bis 2018. In: Statista. Abgerufen am 25. MĂ€rz 2019.
cite-note-8276. â Helmut Frangenberg: Erweiterung. Neue KrĂ€ne fĂŒr GĂŒterbahnhof Eifeltor. In: Kölner Stadt-Anzeiger. Alfred Neven DuMont, Christian DuMont SchĂŒtte, Isabella Neven DuMont, 23. November 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. Januar 2017; abgerufen am 21. Juli 2024.
cite-note-8377. â Verfassung fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen. (Artikel 18: âKultur, Kunst und Wissenschaft sind durch Land und Gemeinden zu pflegen und zu fördern.â).
cite-note-8478. â Kultur. Landesregierung Nordrhein-Westfalen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. Juli 2010; abgerufen am 1. August 2010.
cite-note-8680. â Umweltakzente NRW 2006. (PDF) Ministerium fĂŒr Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 28. Mai 2024.@1@2Vorlage:Toter Link/www.umwelt.nrw.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-8781. â Statistik kompakt â Tourismus â ein Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen? (PDF; 692 kB) In: webshop.it.nrw.de. Information und Technik Nordrhein-Westfalen â GeschĂ€ftsbereich Statistik (IT.NRW), Februar 2013, S. 2, 4, abgerufen am 20. August 2024.
cite-note-8882. â Landtag Nordrhein-Westfalen: Reformationstag 2017 soll Feiertag in NRW werden. In: nrw.de. Die PrĂ€sidentin des Landtags, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. Juni 2018; abgerufen am 28. Mai 2024.
51.4783333333337.555coordinatesKoordinaten: 51° 29âČ N, 7° 33âČ O